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Prof. Dr. Bassam Tibi

em. Professor für Internationale Beziehungen

Bassam Tibi aktuell

Neue Beiträge über Bassam Tibis Vorträge, Veröffentlichungen oder sonstiges Aktuelle finden Sie unten auf dieser Startseite…

oder hier

Akademische Vita

Bassam Tibi ist emeritierter Professor für internationale Beziehungen. Er lehrte an der Universität Göttingen sowie u.a. an der Cornell University (USA).

Mehr zur Vita

Das Werk

Prof. Tibi gilt als Begründer der Islamologie. Sein Werk umfasst insgesamt 41 Monographien, davon 30 in deutscher und 11 in englischer Sprache.

zu den Büchern

Vorträge

Auch nach seiner Emeritierung 2009 hält Prof. Tibi Vorträge über Islam und Islamismus und zahlreiche weitere Themen seiner langjährigen Forschung.

zu den Vortragsthemen

Aktuelle Beiträge und Informationen 

Liebe Leserinnen und Leser

in diesem aktualisierten Begrüßungstext von 2017 möchte ich mein neuestes Buch Islamische Zuwanderung und ihre Folgen. Wer sind die neuen Deutschen?, das in diesem Frühjahr im ibidem-Verlag erschienen ist, vorstellen. Die Vorstellung möchte ich jedoch mit einem Vorspann verbinden, in dem ich auf einen Artikel vom Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Giovanni di Lorenzo, von Mitte September des vergangenen Jahres zurückgreife. Darin spricht er von der „Allmacht der Grünen“, die, obwohl sie in der letzten Bundestagswahl nur 8,4 % der Stimmen gewannen (der Wert ist in diesem Jahr auf 6,5 % gesunken), durch

Bassam Tibi auf dem neuen Campus der Universität Frankfurt, Adorno-Platz, neben dem Schreibtisch von Adorno (Dezember 2016)

Bassam Tibi auf dem neuen Campus der Universität Frankfurt, Adorno-Platz, neben dem Schreibtisch von Adorno (Dezember 2016)

kulturelle Hegemonie sozusagen eine geistige Deutungshoheit im Lande ausüben. So bin ich als islamischer Aufklärungsdenker und als Buchautor ein Opfer dieser geistigen Vorherrschaft. Mein Buch Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung (2016) wurde von den linksgrünen Medien komplett ignoriert. Warum? Ich unterwerfe mich der restriktiven Vorschrift einer Selbstzensur, die die Political Correctness zu einem Verbot „unbequemer Gedanken“ (Adorno) überhöht, nicht. In seinem Artikel Auf die Frage: was ist deutsch? kritisiert Adorno diese Unsitte und beklagt sich darüber, wie solche Gedanken „gereizt geahndet“ werden. Das Verschweigen eines Buches ist eine Art solcher Strafe.

Nach diesem Vorspann teile ich mit, dass diese Homepage sowie meine Vorträge mein Fenster zu einer Gegenöffentlichkeit sind. In diesem Rahmen möchte ich mein neues 2017-Buch Islamische Zuwanderung und ihre Folgen. Wer sind die neuen Deutschen? vorstellen. Bereits der Untertitel mit der Frage „Wer sind die neuen Deutschen?“ kündigt einen Widerspruch an zu dem in Deutschland medial zelebrierten Buch des Ehepaars Münkler Die neuen Deutschen. Meine Antwort auf die Frage, wer die neuen Deutschen seien, findet sich auf den 461 Seiten der Neuausgabe meines Buches Islamische Zuwanderung.

Lebensgeschichte

In der neuen umfangreichen 2016-Fassung seiner Autobiografie unter dem neuen Titel „Ein Syrer im Tollhaus Deutschland“ beschreibt Bassam Tibi sein Leben als Migrant aus Syrien in der Spannung des „deutschen Pendelns zwischen den Extremen“ (Plessner) im Geiste des „deutschen Pathos des Absoluten“ (Adorno). Lesen Sie weiter in Bassam Tibis Autobiographie.

Curriculum Vitae

Einen umfassenden aktualisierten Lebenslauf von Bassam Tibi finden Sie in englischer Sprache hier!

Bücherseite

Bassam Tibi ist Autor von dreißig Büchern in deutscher Sprache sowie von weiteren 11 original in Englisch verfassten Monographien. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt. Hier geht es zur Bücherseite…

Aktuelle Informationen zu Vorträgen, Interviews und Publikationen

Neuerscheinung

Neues Buch von Bassam Tibi: Islamische Zuwanderung und ihre Folgen – Wer sind die neuen Deutschen?

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Drei Beiträge von Bassam Tibi über den Wandel der Türkei vom säkularen Kemalismus zur Islamokratie

Drei Beiträge von Bassam Tibi über den Wandel der Türkei vom säkularen Kemalismus zur Islamokratie

Die AKP regiert die Türkei seit 2002. In den hier vorzustellenden drei Veröffentlichungen von Bassam Tibi wird die Auffassung vertreten, dass die Türkei zwischen dem Putschversuch im Juli 2016 und dem sogenannten Verfassungsreferendum im April 2017 einen substanziellen Wandel durchlaufen hat. Deutsche und andere EU-Politiker scheinen diese Entwicklung nicht zu begreifen, behauptet Tibi. mehr lesen…

„Die missbrauchte Leitkultur – eine Beschwerde”: Artikel in der Basler Zeitung

Was ist Leitkultur? Warum und wie wird dieser von Bassam Tibi geprägte Begriff missbraucht? Francis Fukuyama hat die erste Frage sowie den Begriff selbst richtig verstanden; im Journal of Democracy schreibt Fukuyma: „Bassam Tibi invented the term Leitkultur precisely as a non-ethnic, universalist conception of citizenship that could open up national identity to non-ethnic Germans.” mehr lesen…

Neues Buch von Bassam Tibi: Islamische Zuwanderung und ihre Folgen – Wer sind die neuen Deutschen?

Neues Buch von Bassam Tibi: Islamische Zuwanderung und ihre Folgen – Wer sind die neuen Deutschen?

Die Zuwanderung nach Deutschland hat seit der Grenzöffnung im September 2015 eine neue Dimension erreicht. Aus in Auflösung begriffenen Staaten kommen überwiegend muslimische Migranten als „neue Deutsche“ in die Gesellschaft derer, „die schon länger hier leben“ (Angela Merkel). Die Politik bietet Rhetorik und Durchhalteparolen – von der „Willkommenskultur“ über „Wir schaffen das“ bis zu „Fluchtursachen bekämpfen“ –, hat aber weder ein schlüssiges Konzept für den Umgang mit den Flüchtlingsströmen noch für eine echte Integration der Zuwanderer.

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Über die große Völkerwanderung und was zu tun ist – Artikel in er Wirtschaftswoche-Online

Mit einem Rückgriff auf zwei große Historiker unserer Zeit, Alexander Demandt und David Engels, sowie auf einen islamischen Philosophen des Mittelalters, Ibn Khaldun, wird in diesem Artikel vom 10.02.2017 (Link hier) folgende These entwickelt und erläutert:  Wertemäßig in ihrer Identität schwächelnde politische Ordnungen können einen Anstoß zum Zerfall durch große Völkerwanderungen bekommen. mehr lesen…

„Falsche Tabus führen zu falscher Politik. Die wahren Fluchtursachen“: Analyse im Cicero (Februarausgabe 2017)

Bundeskanzlerin Merkel hat ihren verbrauchten Slogan „Wir schaffen das“ durch den neuen, ebenso inhaltsleeren mit dem Wortlaut „Fluchtursachen bekämpfen“ abgelöst. Tibi unterzieht diesen Slogan einer kritischen Analyse, die so auf dem Heftcover der CICERO-Februarausgabe 2017 (S. 76-81) angekündigt wird: „Bassam Tibi über Migration und den hilflosen Westen“. Darin werden die wahren Ursachen der Flucht aus Nahost, Zentralasien und Afrika nach Europa benannt. mehr lesen…

“Islamologie: sozialwissenschaftliche Erforschung islamischer Realitäten”: Tibis Dossier zum Islamismus

“Islamologie: sozialwissenschaftliche Erforschung islamischer Realitäten”: Tibis Dossier zum Islamismus

Für die Webseite des Bundeszentrale für politische Bildung hat Bassam Tibi eine Analyse des Islamismus verfasst. Darin erklärt er, warum die Islamwissenschaft die politische Erscheinung des Islamismus in der islamischen Zivilisation nicht erklären kann und plädiert für die Disziplin der “Islamologie”, die die gesellschaftlichen Realitäten erforscht. mehr lesen…

“Die große Völkerwanderung”: Neuer Artikel in der Basler Zeitung erschienen

“Die große Völkerwanderung”: Neuer Artikel in der Basler Zeitung erschienen

Es ist bedauerlich zu sehen, wie gleichermaßen ideologisch und ohne Sachkenntnisse die deutsche Debatte über die Flüchtlinge geführt wird. Das Paradebeispiel dafür ist das in diesem Artikel kritisierte Buch des Ehepaars Münkler “Die neuen Deutschen”. Darin werden statt Informationen Ideologie, Inkompetenz und Ignoranz über den Gegenstand demonstriert. Im Gegensatz zum Münkler-Buch schafft der Artikel Die große Völkerwanderung (Basler Zeitung vom 9.1.2017) Klarheit auf mehreren Ebenen. mehr lesen…

Bassam Tibi in den Senat der Deutschen Nationalstiftung berufen

Bassam Tibi in den Senat der Deutschen Nationalstiftung berufen

Bundespräsident a.D. Horst Köhler hat Prof. Tibi in einem ausführlichen Schreiben vom 10. November 2016 (siehe unten) mitgeteilt, dass der Senat der u.a. von Bundeskanzler Helmut Schmidt gegründeten Deutschen Nationalstiftung in seiner Sitzung vom 03.11.2016 „einstimmig und mit Freude beschlossen“ hat, Prof. Tibi auf sieben Jahre angelegte Mitgliedschaft in den Senat der Deutschen Nationalstiftung zu berufen. mehr lesen…

Libyen als Transitland des Schmuggels von Armutsflüchtlingen über die Mittelmeerroute: Artikel von Bassam Tibi in der Basler Zeitung

Libyen als Transitland des Schmuggels von Armutsflüchtlingen über die Mittelmeerroute: Artikel von Bassam Tibi in der Basler Zeitung

Inzwischen hat sich die Balkanroute der Flüchtlinge einigermaßen beruhigt, obwohl von dort weiterhin Tausende (aber nicht mehr Hunderttausende) kommen. Dagegen hat sich die Zahl der Schwarzafrikaner, die über die andere Route, d.h. über Libyen nach Europa kommen, vermehrfacht. Die offiziell frisierte Zahl beträgt ca. 1/3 Million, die faktische Zahl ist aber weit höher. Was tut Europa gegen diese von Kriminellen kontrollierte Mittelmeerroute? Das ist das Thema des vorliegenden Artikels von B. Tibi, in dem zuerst der Tatbestand festgehalten wird und dann zwei Szenarien entworfen werden, nämlich erstens, ob man die Fluchtursachen in Libyen durch die staatliche Stabilisierung des Landes in den Griff bekommen kann, und zweitens, wie Europa den Schutz seiner Grenzen gewährleisten kann; jedenfalls nicht mit FRONTEX-Schiffen, die als „Taxi-Unternehmen“ für Armutsflüchtlinge fungieren. mehr lesen…

„Migration – humanitäre Politik ist keine Einwanderungspolitik“ (in Cicero-Online vom 23.10.2016)

Dieser Artikel von Bassam Tibi basiert auf seinem auf dem Economic Forum Deutschland gehaltenen Impulsreferat im Kontext der Flüchtlingskrise. In diesem Cicero-Artikel setzt sich Tibi dafür ein, dass sich die Bundesrepublik, die zurzeit naturwüchsige Zuwanderung in ihr Territorium zulässt, in ein Einwanderungsland nach dem Vorbild der traditionellen Einwanderungsländern USA, Kanada und Australien verwandelt. mehr lesen…

Libyen: Analyse eines Landes ohne Staat

In einem Gastbeitrag der Wirtschaftswoche (Online-Ausgabe) analysiert Bassam Tibi die desolate Lage Libyens, wo es “seit dem Zusammenbruch der auf einem Stammesbündnis unter der Führung des Qadadfa-Stammes basierenden Qadhafi-Diktatur im Jahr 2011 keinen funktionierenden Staat mehr gibt”. Libyen ist das wichtigste Transitland für Armutsflüchtlinge nach Europa und eine Stammesgesellschaft ohne Staatsvolk. Die historische Analyse offenbart ein zentrales Problem der islamischen Welt, wie Tibi erläutert.

Der Beitrag ist auf der Webseite der Wirtschaftswoche frei zugänglich.

Beitrag in der Basler Zeitung erschienen: „Die verdeckte Islamisierung Europas”

Im deutschsprachigen Raum ist in den vergangenen Jahrzehnten ein in Verbänden organisierter Islam entstanden, dessen Funktionäre ohne demokratische Legitimation beanspruchen, die gesamt Islam-Diaspora zu vertreten; sie verfolgen hierbei das Ziel der Islamisierung. Das ist das Thema dieses in der Basler Zeitung erschienenen Artikels von Bassam Tibi, worin er ohne Polemik auf solider empirischer Basis folgende Beobachtungen festhält: mehr lesen…

Deutschland und der Islam – „Wir Muslime sind doch normale Menschen“

Deutschland und der Islam – „Wir Muslime sind doch normale Menschen“

Nicht erst seit der Flüchtlingskrise haben die Deutschen ein Problem mit sich, das sie auf Andere, hier auf den Islam und auf dessen Menschen, projizieren. Der große Helmuth Plessner diagnostizierte, dass die „Deutschen…kein rechtes Maß zu finden“ in der Lage seien, und deshalb „verfielen sie immer wieder dem Zauber der Extreme“. Daraus folgt, dass die Deutschen stets entweder für das eine oder für das ganz andere immer ohne rechtes Maß eintreten. mehr lesen…