Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben urplötzlich bewußt gemacht, daß der islamische Fundamentalismus auch den Westen in einen „irregulären Krieg“ hineinzieht, wie er im Nahen Osten seit langem im Gange ist. Bassam Tibi hat vor dem Hintergrund dieser Ereignisse sein erfolgreiches Standardwerk überarbeitet und ein neues Kapitel zum schwarzen 11. September und seinem weltpolitischen Rahmen eingefügt. Die zentrale These bleibt jedoch unverändert: Der islamische Fundamentalismus versteht sich als Garant für die einzig gültige weltpolitische Ordnung der Zukunft und will dafür 1,5 Milliarden Muslime mobilisieren: Eine Herausforderung, die die Politik der westlichen Staaten tiefgreifend verändern wird.