GEDENKREDE VON BASSAM TIBI IM RAHMEN DER GEDENKVERANSTALTUNG GEGEN GEWALT UND RASSISMUS IM GEDENKEN AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS VOR DEM ÖSTERREICHISCHEN PARLAMENT AM 3.MAI IN DER WIENER HOFBURG

Das österreichische Parlament veranstaltet seit 1998 alljährlich einen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Schwerpunkt dieses Jahres 2019 ist der neue Anti – Semitismus, der im Islamismus vertreten wird und nach Europa als zugewanderter Ant – Semitismus kommt. In Anerkennung der Expertise von Bassam Tibi über diesen Gegenstand und der Würdigung seines neuen Buches ISLAMISCHE ZUWANDERUNG UND IHRE FOLGEN. DER ANTISEMITISMUS hat der österreichische Nationalratspräsident Bassam Tibi nach Wien eingeladen, um die Gast – Rede am 3. Mai zu halten, die von ORF 2 live übertragen wurde. Der ORF schrieb in einer Pressemitteilung „Das alljährliche Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus durch das österreichische Parlament hat heute eine deutliche neue Richtung genommen: Verantwortlich dafür war Hauptredner Bassam Tibi, der in der Hofburg in Wien vom Anti – Semitismus im Islam aber auch von links als neuen Anti – Semitismus sprach…. Tibi, in Syrien geborener Politikwissenschaftler ist als Warner vor dem zugewanderten Anti – Semitismus bekannt. … Er sprach vor den Spitzenrepräsentanten der Republik mit Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze.“ 

Außer ORF 2  haben alle großen Wiener Zeitungen über Tibis Gastvortrag vor dem Parlament über „THE NEW ANTISEMITISM“ berichtet, vor allem DIE PRESSE und DER KURIER . Die auflagen – größte österreichische Zeitung DIE KRONE veröffentlichte in ihrer Sonntagsausgabe, 5. Mai ein großes Doppelinterview mit Bassam Tibi und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka.

„Erdogan ist ein Islamist“

Bassam Tibi äußerte sich in einem Interview mit dem Westfalen-Blatt (13.05.2015, Nr. 111/2016) zum Flüchtlingsdeal mit der Türkei und über die Integration muslimischer Flüchtlinge. Lesen Sie das Interview – mit freundlicher Genehmigung der Redaktion – hier im Volltext.

 

Auftritte und Vorträge 2016

In meinem bei Yale University Press 2012 erschienenen Buch „Islamism and Islam“ habe ich auf Seite XV meine Entscheidung angekündigt, „to leave the stage. I end my political and academic life to go private“. Doch hat der Arabische Frühling mich dazu gebracht, von dieser Ankündigung abzuweichen (mehr …)

„Bittere Ernte des arabischen Frühlings“: Interview mit der Landeszeitung Lüneburg

„Bittere Ernte des arabischen Frühlings“: Interview mit der Landeszeitung Lüneburg

Ende 2010 rebellierte die arabische Welt gegen ihre Despoten. Der Flächenbrand wurde zu einem historischen Schnitt – mit weitreichenden Folgen. Nicht zuletzt entfliehen jetzt Millionen den Kriegen, die seit der Arabellion toben. Der Nahost-Experte Prof. Bassam Tibi ist pessimistisch: „So naiv die anfänglichen Hoffnungen des Westens waren, so verfehlt ist seine Politik jetzt. Die EU lässt sich von der Türkei vorführen und kann die Probleme vor Ort – etwa in Syrien – nicht lösen.“

Das vollständige Interview, das am 26. Februar 2016 in der Landeszeitung Lüneburg erschien, können Sie hier im Volltext nachlesen.

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