MonierIn dem von Elizabeth Monier herausgegebenen Band „Regional Insecurity after the Arab Uprisings“ (Palgrave: London and New York, 2015) befindet sich ein Kapitel von Bassam Tibi mit dem Titel “The Middle East torn between Rival Choices: Islamism, International Security and Democratic Peace” (S. 204-223).

Abstract:

Nach einigen Jahren nach dem Ausbruch des arabischen Frühlings wird deutlich, dass das Ergebnis nicht die erhoffte Demokratisierung, sondern Destabilisierung, Unsicherheit und Ordnungszerfall ist. Das ist das Thema des vorliegenden Buches. Tibi untersucht in seinem Beitrag die Alternativen: Demokratischer Frieden oder der Schari’a-Staat des Islamismus. Diese Problematik wird erörtert im Rahmen einer Analyse der post-bipolaren Strukturen der regionalen und internationalen Sicherheit. Das Buch ging aus einem von der EU geförderten Projekt an der Warwick University in Großbritannien hervor. Die Analyse der „regional insecurity“ in Nahost ist zentral für das Verständnis des Flüchtlingsstroms 2015, der aus dieser Unsicherheit resultiert.