In Anerkennung der Veröffentlichungen von Professor Tibi in den vergangenen 30 Jahren über Islamische Zuwanderung nach Europa und die Schwierigkeiten der Integration islamischer Zuwanderer, bzw. des Scheiterns, das zur Entstehung von Parallelgesellschaften führt, wurde Professor Tibi von der Jury des Vordenker Forums als „Vordenker des Jahres 2019“ gewählt. Die Anerkennung dieses Vordenkens schließt auch die Würdigung der zivilgesellschaftlichen Vorschläge von Professor Tibi über eine europäische Leitkultur und Europäisierung des Islams/ Euroislam ein. Die Verleihung des Preises erfolgt während einer Feier an der Goethe Universität Frankfurt am Main, auf der ein jüdischer Gelehrter, Professor Michael Wolffsohn und eine muslimische Publizistin, Necla Kelek,  jeweils eine die Laudatio halten werden. Die Pressemitteilung hierüber ging durch die Medien. Die Bild-Zeitung veröffentlichte die Information am 8. April 2019 unter der Überschrift „Gewinner“ mit Bild und dem Kommentar „Vorausschauend“.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat im Wirtschaftsteil ihrer Ausgabe vom 6. Mai 2019 einen Kurzartikel unter der Überschrift „Bassam Tibi wird Vordenker 2019“  veröffentlicht, worin folgendes steht: „Der Islamexperte Bassam Tibi erhält im November den Preis als Vordenker 2019. In der Begründung heißt es: Professor Tibi hat in seinen Arbeiten schon früh auf die Gefahren hingewiesen, die Europa durch die Zuwanderung nicht integrationswilliger Muslime drohen. Als Antwort auf den islamischen Fundamentalismus forderte er eine europäische Leitkultur und entwarf die Vision eines modernen Islams. Mit seinen akademischen und publizistischen Beiträgen hat Professor Tibi in der Diskussion um Zuwanderung und Integration weit voraus gedacht – unter anderem aktuell in seinem Buch „Islamische Zuwanderung und ihre Folgen“, das 2018 erschienen ist.