Libyen: Analyse eines Landes ohne Staat

In einem Gastbeitrag der Wirtschaftswoche (Online-Ausgabe) analysiert Bassam Tibi die desolate Lage Libyens, wo es „seit dem Zusammenbruch der auf einem Stammesbündnis unter der Führung des Qadadfa-Stammes basierenden Qadhafi-Diktatur im Jahr 2011 keinen funktionierenden Staat mehr gibt“. Libyen ist das wichtigste Transitland für Armutsflüchtlinge nach Europa und eine Stammesgesellschaft ohne Staatsvolk. Die historische Analyse offenbart ein zentrales Problem der islamischen Welt, wie Tibi erläutert.

Der Beitrag ist auf der Webseite der Wirtschaftswoche frei zugänglich.

Beitrag in der Basler Zeitung erschienen: „Die verdeckte Islamisierung Europas“

Im deutschsprachigen Raum ist in den vergangenen Jahrzehnten ein in Verbänden organisierter Islam entstanden, dessen Funktionäre ohne demokratische Legitimation beanspruchen, die gesamt Islam-Diaspora zu vertreten; sie verfolgen hierbei das Ziel der Islamisierung. Das ist das Thema dieses in der Basler Zeitung erschienenen Artikels von Bassam Tibi, worin er ohne Polemik auf solider empirischer Basis folgende Beobachtungen festhält: (mehr …)

Deutschland und der Islam – „Wir Muslime sind doch normale Menschen“

Deutschland und der Islam – „Wir Muslime sind doch normale Menschen“

Nicht erst seit der Flüchtlingskrise haben die Deutschen ein Problem mit sich, das sie auf Andere, hier auf den Islam und auf dessen Menschen, projizieren. Der große Helmuth Plessner diagnostizierte, dass die „Deutschen…kein rechtes Maß zu finden“ in der Lage seien, und deshalb „verfielen sie immer wieder dem Zauber der Extreme“. Daraus folgt, dass die Deutschen stets entweder für das eine oder für das ganz andere immer ohne rechtes Maß eintreten. (mehr …)